Kennen Sie den schon: Wie kommen Fettflecken auf den Bildschirm? Antwort: Eine Blondine wollte ins Internet einsteigen. Gar nicht lustig fanden es jetzt kanadische Feministinnen, daß mit staatlichen Fördergeldern in Höhe von 110 000 Mark eine stattliche Anthologie mit dem akademischen Titel Die 500 besten Blondinenwitze entstanden ist. Joan Grant-Cummings, Vorsitzende eines Vereins mit dem ehrfurchtgebietenden Namen Nationales Aktionskomitee für Frauenrechte, sprach erbost von einer "Ohrfeige" für die Frau an sich. Und die Frauenforscherin Martha Friendly fragte gar nicht freundlich, ob Blondinenwitze jetzt zum Kulturgut gehören. Nun ist uns nichts über die Haarfarbe der Damen bekannt, aber daß Witzesammlungen ein unabkömmliches Kapitel der Zeitgeschichtsschreibung sind, finden wir schon. Und auch, daß diese Feministinnen sich ganz schön anstellen. Wir jedenfalls bevorzugen Blondinen, die herzhaft über sich lachen können. Deswegen haben wir noch einen: Wohin fährt eine Blondine mit zwei Matratzen auf dem Dachgepäckträger? Zum Vorstellungsgespräch. Sie sollte ihre Unterlagen mitbringen.