Seit einiger Zeit gibt es Überlegungen, nicht nur Energie, sondern auch Informationen über die Stromleitungen zu übertragen (ZEIT Nr. 17/98). Ein neues Verfahren dazu hat jetzt die Firma ke aus Hannover vorgestellt. Damit lassen sich bis zu zwei Megabit Daten pro Sekunde über die Stromkabel für Mittelspannung (10 000 bis 30 000 Volt) schicken. Bis der Endkunde seine Steckdose auch als Datenbuchse nutzen kann, wird allerdings noch Zeit vergehen: Derzeit verbietet die europäische Gesetzgebung die Aufmodulation derart hochfrequenter Signale auf den gewöhnlichen 230-Volt-Wechselstrom.