Eine ebenso elegante wie zuverlässige Methode der Medikamentengabe entwickeln Tüftler des Massachusetts Institute of Technology in den USA. Es handelt sich um einen Mikrochip, der unter die Haut gepflanzt wird und verschiedene Medikamente nach einem programmierten Schema abgibt (Nature, Bd. 397, S. 335). Der millimeterkleine Chip enthält winzige Gruben, die je ein Goldplättchen verschließt. Sind die Gruben mit Arznei-Tropfen gefüllt und ist der Chip programmiert, kommt er unter die Haut. Stromimpulse öffnen die Goldplättchen: Die gewünschte Substanz strömt in den Körper.