Wenn das kein Spielverderber ist! Da bemühen sich die Herren Spitzenlobbyisten aus der Wirtschaft redlich, den Kanzler und seine Regierung unter Druck zu setzen, indem sie ihr Fernbleiben vom Bündnis für Arbeit androhen, und dann meldet sich dieser Quertreiber zu Wort. Es könne "nicht angehen, daß die Tourismusbranche als stärkster Vertreter des Dienstleistungsgewerbes in den Kanzlerrunden nicht vertreten" sei, beschwerte sich Erich Kaub, Präsident des einschlägigen Branchenverbands, über die Zurücksetzung - ist doch weltweit der Tourismus neben der Biotechnik sowie der Informations- und Kommunikationstechnik die Wachstumsbranche Nummer eins. Aber vielleicht ist der Tourismusmanager gar kein Spielverderber, sondern nur ein besonders geschickter Stratege. Denn jetzt nehmen die Lobbyisten den Kanzler erst richtig in die Zange:

Die einen drohen mit Absagen, die anderen mit ihrer Teilnahme.