Diese Hitze! Da hilft nur ein Pool, dachten ein paar Vertreter der allerjüngsten deutschen Literatur, Elke Naters, Christian Kracht und ihre Freunde. Und bauten sich einen, virtuell und im Internet. Wie Handtücher auf der Liegewiese breiten sie unter www.ampool.de ihren Alltag aus: Small Talk, Minireportagen, Notate von Berufsjugendlichen, die nicht erwachsen werden wollen - alles schön leichtfertig, ein Sommernachtsschaum. Keine Kunst, keine Literatur will das sein, einfach ein "fortlaufender, täglicher Text". Rainald Goetz schwebt mit seinem Internet-Tagebuch als Vorbild über den Wassern. Auch er soll sich am Pool tummeln, doch noch begnügt sich der Oberbademeister mit einem lapidaren "aufreisen". So schwimmen in diesem Bassin vorerst nur die kleinen Fische.