Die europäische Raumfahrtbehörde Esa plant eine Neuauflage des vor drei Jahren gescheiterten Cluster-Projekts. Damals explodierte eine Ariane-5-Rakete, die das eine Milliarde Mark teure Satellitengespann ins Weltall hieven sollte. Der Schock saß tief. Nun soll Cluster wiederauferstehen. Sein Nachfolger, Cluster II, besteht ebenfalls aus vier identischen Satelliten, die die Erde im Formationsflug umkreisen und die Wechselwirkung des Sonnenwindes mit dem Erdmagnetfeld untersuchen sollen. Der Start soll nächstes Jahr vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan aus erfolgen.