In Ihrem Roman Glamorama beschreiben Sie die Modeszene als einen Ort des Stumpfsinns, an dem alle langweiliges, leeres Zeug reden. Hassen Sie die Welt des Glamour?

Keineswegs. Mein Buch könnte auch in einer anderen sozialen Gruppe spielen, denn ganz Amerika ist ein Ort der Langeweile und des Stumpfsinns. Amerikaner unterhalten sich ständig über berühmte Leute wie Models und Schauspieler - was sie tun, wie sie aussehen und wie man selbst berühmt werden könnte.

Der Leser von Glamorama muss Hunderte von Seiten hohler Dialoge ertragen.

Wollen Sie ihn quälen?

Diese Kritik höre ich immer wieder. Ich entschuldige mich hiermit bei allen, die das Gequatsche nervt. Ich finde es allerdings lustig und unterhaltsam.

Der erste Teil des Buchs, in dem fast nur geredet wird, bekam in den USA hervorragende Kritiken. Modeleute reden wirklich so.

Kennen Sie die so gut?