Mit der britischen Marktwirtschaft geht es der Queen mittlerweile etwas zu weit - jedenfalls vor ihrer Haustür. Elisabeth die Zweite hat sich über den regen Wettbewerb der Würstchenbrater am Buckingham Palace beschwert. Das Geschäft ist fest in der Hand englischer und osteuropäischer Banden, die es mit den Hygienestandards nicht so genau nehmen und die Touristen nach Strich und Faden ausnehmen. Das schwerwiegendste Argument aber: Im königlichen Palast stinkt es häufig nach Fett und Zwiebeln. Die Blair-Regierung hat fix reagiert. Die illegalen Bräter sollen bald mit einer Strafe von bis zu 3000 Mark rechnen müssen, und die Grills dürfen beschlagnahmt werden.