die zeit: Sie haben als eine der ersten Studentinnen an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung in Bremen Ihren Abschluss als Diplomverwaltungsbetriebswirtin gemacht. Was reizte Sie an diesem Studiengang?

Dörte Spatz: Das Studium verbindet von Anfang an Fächer wie Wirtschaftswissenschaften, Jura oder Sprachen. Dieser Überblick hat es mir erleichtert, im Hauptstudium meinen Schwerpunkt zu wählen. Im Unterricht ist der Bezug zur Arbeitswelt sehr wichtig, und Praktika sind sogar vorgeschrieben. Außerdem gehören zwei Auslandssemester dazu, eines an einer Universität, eines in einem Betrieb. Ich zum Beispiel habe an der Hochschule Groningen in Holland studiert und in einer Handelsfirma in Cambridge gearbeitet.

zeit: Ist das alles innerhalb von acht Semestern zu schaffen?

Spatz: Der Stundenplan ist tatsächlich voll gepackt. Aber da genau vorgegeben ist, welche Scheine wann vorgelegt werden müssen, kann man zügiger studieren.

Die Arbeitsgruppen sind klein, und der Kontakt zu den Dozenten ist intensiv.

Und die Uni hilft bei der Suche nach einem passenden Praktikumsplatz.

zeit: Ist man mit dem Abschluss auf eine Laufbahn im öffentlichen Dienst festgelegt?