General von Seeckt ging es sehr schlecht. Tag für Tag quälten ihn Magenschmerzen. Seit am 11. Januar 1923 fünf französische Divisionen zusammen mit einer belgischen in das Ruhrgebiet einmarschiert waren, jagte in Berlin eine Sitzung die andere, und immer musste der Chef der Heeresleitung dabei sein. Von ihm erhofften alle einen Ausweg. Was täte die Reichswehr, sollten die Franzosen noch weiter ins Reichsgebiet vorrücken und deren Verbündete, Polen und Tschechen, in Ostdeutschland einfallen? Schweigend hört von Seeckt zu, das Monokel fest ins Auge geklemmt.

Deutschland plagte sich mit der anscheinend unaufhaltsamen Inflation.

Deswegen hatte das Mitte-rechts-Kabinett unter Reichskanzler Wilhelm Cuno, das von den Sozialdemokraten toleriert wurde, die alliierten Siegermächte ersucht, für fünf Jahre auf die Reparationszahlungen zu verzichten. Doch immer wieder hatte der französische Ministerpräsident Raymond Poincaré gewarnt: Falls die Deutschen ihre Verpflichungen aus dem Versailler Friedensvertrag nicht erfüllten, werde man sich die Kohlen selber holen. Das Maß war voll, als das Reich auch mit der Lieferung von Telefonstangen im Rückstand blieb.

Nun also hatte der Erbfeind wieder zugeschlagen - die Deutschen, von rechts bis links, empörten sich. Allerdings vergaßen sie, dass der Krieg vier Jahre lang auf französischem Boden getobt hatte und Nordfrankreich verwüstet war.

Deutschland hatte sich viel schneller erholt. Nach wie vor war das Potenzial der deutschen Schwerindustrie das größte in Europa. In Frankreich herrschte Arbeitslosigkeit, außerdem fühlte es sich von seinen Alliierten Amerika und England im Stich gelassen, die ihrerseits unbarmherzig auf Rückzahlung der französischen Kriegsschulden bestanden. Zudem war der Argwohn, Deutschland täusche die Zahlungsunfähigkeit nur vor, nicht ganz unberechtigt. Dazu kam die neue Sorge um die Sicherheit des Landes, seit Deutsche und Russen in Rapallo freundschaftliche Beziehungen aufgenommen hatten.

Doch die Weimarer Republik war praktisch wehrlos. Das 100 000-Mann-Heer hatte nicht einmal genug Munition für einen Tag! So blieb jetzt, da die Franzosen einmarschiert waren, nur noch der passive Widerstand übrig. Und dazu musste man die Bevölkerung im Ruhrgebiet gar nicht erst aufrufen. Unternehmer und Gewerkschaften einigten sich auf einen Generalstreik, Gruben und Hütten wurden stillgelegt, Güterzüge und Flussschiffe in Richtung Westen nicht mehr abgefertigt. Die Streikenden lebten vom Papiergeld, das Arbeitsminister Heinrich Brauns von Gewerkschaftern heimlich ins besetzte Gebiet schmuggeln ließ.

Da Poincaré den Friedensvertrag gebrochen hatte, ergriff die Weltöffentlichkeit Partei für die Deutschen. Um sich des moralischen "Vorsprungs" sicher zu sein, achteten Regierung und Reichswehr darauf, dass "keine Unbesonnenheiten begangen" wurden. Denn sogleich hatten sich ehemalige Freikorpskämpfer und junge Rechtsradikale ins Ruhrgebiet begeben, wo sie einen Privatkrieg gegen die Besatzer führen wollten. Um diesen aktiven Widerstand in geordnete Bahnen zu leiten, wurde Oberstleutnant Joachim von Stülpnagel, Leiter der Heeresabteilung im Truppenamt (dem geheimen Generalstab), beauftragt, sich darum zu kümmern. Er plante ohnehin für den Fall, dass die Franzosen bis Berlin weitermarschierten, einen "Volkskrieg" - also einen Partisanenkrieg -, der den Vormarsch verzögern sollte, bis ein durch Zeitfreiwillige verstärktes Reichsheer parat stand.

Als Reichswehrminister Otto Geßler davon Arbeitsminister Brauns erzählte, war dieser so begeistert, dass er sogleich einen Bekannten mit Stülpnagel zusammenbrachte: den geheimnisumwitterten Kurt Jahnke, einen pommerschen Gutsbesitzer, der im Weltkrieg in Amerika Attentate gegen Munitionstransporte nach England organisiert hatte. Jahnke wird nun "Reichsbeauftragter für sämtliche Sabotageakte im Ruhrgebiet", und Stülpnagel soll ihn "fest am Zügel halten".

Im Februar 1923 trifft sich Jahnke in einem Weinlokal am Potsdamer Platz mit dem 24-jährigen Freikorpskämpfer Heinz Oskar Hauenstein, der 1920 beim Sturm auf den von polnischen Insurgenten besetzten Annaberg ein Sturmregiment geführt hatte. Der Schriftsteller Ernst von Salomon, der ihn in Schlesien kennen lernte, bescheinigt Hauenstein "fast unglaublichen persönlichen Mut, größte Kaltblütigkeit und eine ausgesprochene Begabung für organisatorische Aufgaben". Also genau der richtige Mann für Jahnke.

Er muss sich allerdings an die Regeln halten, die man im Truppenamt beschlossen hatte: Zusammen mit Beamten der Reichsbahn- und der Kanalbehörden und dem Wehrkreiskommando VI soll er wichtige Objekte für eine Sprengung bestimmen. Zu den weiteren Aufgaben gehört die Beobachtung militärischer Bewegungen und die Überwachung von Spitzeln des französischen Geheimdienstes.

Stülpnagel kann über "viel Geld" verfügen. Dreimal im Monat bekommt Hauenstein für seine Gruppe, die "Organisation Heinz", der etwa dreißig Mann angehören, je eine Million Mark per Kurier (der Inflationskurs lag damals bei 30 000 je Dollar).

Hauenstein holt sich vor allem Freikorpsmänner, die mit ihm in Oberschlesien gekämpft hatten und denen er vertrauen kann. An erster Stelle steht der ehemalige Reserveleutnant Albert Leo Schlageter, der den "Stoßtrupp Essen" mit anfänglich zehn Mann übernimmt. Wer aber ist dieser Kamerad, der binnen weniger Monate zum "Helden des Vaterlandes" (Cuno) wird?

Der "Schlageter Albert", wie man in seiner ländlichen Heimat zu sagen pflegt, wurde am 12. August 1894 zu Schönau im Wiesental des Südschwarzwaldes als sechstes von elf Kindern einer angesehenen Bauernfamilie geboren. Seine Mutter hätte gern gehabt, wenn der aufgeweckte Junge Priester geworden wäre.

Beim Dorfpfarrer lernte er Latein, noch ehe er vom Erzbischöflichen Konvikt zu Freiburg im Breisgau aufgenommen wurde und aufs Berthold-Gymnasium ging.

Der Weltkrieg veränderte sein Leben.

Ein dummer Fehler verrät ihn

Wie so viele Jünglinge zog es ihn ins Feld, um das angeblich bedrohte Vaterland zu verteidigen. Nach einem Notabitur meldete er sich als Kriegsfreiwilliger beim 5. Badischen Feldartillerieregiment Nr. 76 und rückte im März 1915 an die Westfront. Auf allen blutgetränkten Schlachtfeldern hat er mitgekämpft: in Flandern und am Hartmannsweilerkopf, in der Champagne, bei Verdun und an der Somme, schließlich in der Siegfriedstellung. Er wurde, was für seine Tapferkeit zeugt, mit dem Eisernen Kreuz erster Klasse ausgezeichnet.

Als Schlageter nach dem Waffenstillstand 1918 mit seiner Batterie zurück über den Rhein fuhr, ließen sich er und seine Kameraden nicht auf die Arbeiter- und Soldatenräte ein. Er zählte zu jenen Männern der "neuen Kriegerrasse" (Salomon), die sich im bürgerlichen Leben nicht mehr zurechtfanden. Nur aus Verlegenheit wählte er das Studium der Volkswirtschaft. Als Katholik schloss er sich der farbentragenden Verbindung Falkenstein an, wo er unter Bundesbrüdern "mit herrlichen Menschen streiten und sich aussprechen" konnte.

Als 1919 lettische Elitetruppen der russischen Bolschewiki die inzwischen unabhängigen Staaten Estland und Lettland fast ganz überrannten und eine Schreckensherrschaft errichteten, hallten die Hilfeschreie der Deutschbalten bis in den Südwesten des Reiches. Mit mehreren Kameraden seiner Batterie schloss sich Schlageter dem badischen Freikorps von Medem an, das schnurstracks über Ostpreußen an die neue Front fuhr. Beim Angriff auf Riga zeigte sich Schlageter wieder als Draufgänger: Ungedeckt galoppierte er mit einem seiner Geschütze über die Lübeck-Brücke und hielt die überraschte feindliche Übermacht mit seinen Granaten in Deckung, bis die Infanterie nachgerückt war.

Wie alle Kämpfer bekam er zum Lohne von der lettischen Regierung das Anrecht auf hundert Morgen Siedlungsland in Kurland. Aber ach, die Zeitläufte entwickelten sich anders als erhofft: Die Freikorps mussten unter dem Druck der Alliierten das Baltikum räumen.

Wir treffen Schlageter 1920 nach dem Kapp-Putsch im Kampf gegen die Rote Armee im Ruhrgebiet, später, als das Vaterland abermals die Studenten ruft, am Annaberg, nun den Zugriff der Polen auf Oberschlesien abzuwehren. Nach der Auflösung der Truppen verhilft er seinen Kameraden zu einer Tätigkeit in der Landwirtschaft. Er selber spioniert eine Zeit lang die Polen in der Freistadt Danzig aus und versucht sich danach ohne Erfolg als Kaufmann in Berlin. Der Ruhrkampf muss für ihn eine Erlösung gewesen sein.

Schlageter und seine Mitstreiter reisen mit falschen Pässen und tarnen sich als Zivilisten. Sie operieren mit Sprengstoffen, Zündmaschinen und Kabeln, die bei verschiedenen Industrieunternehmen besorgt werden. Sie hantieren mit modernsten Säurezündern, die man auf 15 Minuten genau und bis zu 360 Stunden im Voraus einstellen kann. Zeitweilig hat Leutnant Schlageter das Kommando über zwei Gruppen: den Stoßtrupp für Attentate und einen Beobachtungs- und Nachrichtentrupp. Dieser soll Spitzel enttarnen. Gleich zu Beginn wird ein angeblicher Kommunist namens Synder entdeckt. Schlageters Männer nehmen ihn fest - sie zeigen Kripomarken vor - und erschießen ihn schon nach 100 Metern.

Vor Gericht und in einem Brief an die Eltern versichert Schlageter, er selber habe niemanden umgebracht. Das entbindet ihn freilich nicht von seiner Mitschuld. Die Organisation Heinz hat nach Aussage Hauensteins etwa acht Spitzel "beseitigt".

In den ersten Monaten der Ruhrbesetzung verüben die drei Sabotagegruppen, die von außerhalb des Reviers gesteuert werden, insgesamt 18 Anschläge. Der spektakulärste ist die Versenkung eines Schleppkahns im Rhein-Herne-Kanal, wodurch der gesamte Verkehr lahmgelegt wird.

Schließlich bekommt Schlageter den Auftrag, auf der wichtigen Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Duisburg eine Brücke zu sprengen, etwa 900 Meter südlich vom Bahnhof Kalkum. Tagelang liegt der Partisan mit drei Kameraden auf der Lauer, um genau zu wissen, wann die von den Franzosen eingesetzten "Regie-Züge" fahren und die Posten auftauchen. Er will unbedingt verhüten, dass beim Attentat Menschen zu Schaden kommen. Deshalb sammelt er vorbeugend die Pistolen seiner Kameraden ein. Am 15. März 1923 um 20 Uhr ist es so weit: Die Männer legen den Sprengstoff unter die Gleisbohlen und stecken die Zündschnur mit einer Zigarette an. Es gibt zwei weithin zu hörende Detonationen, doch werden bloß ein paar Schienen verbogen - das Dynamit ist für die Brücke zu schwach dosiert gewesen.

Die Franzosen reagieren sofort: Zwei Landwirte aus der Umgebung und ein Gemeindevorsteher kommen in Geiselhaft. Die deutsche Polizei hat Schlageters Namen rasch ausfindig gemacht, doch verschleiert sie die Spur. Trotzdem gelingt es französischen Kripomännern, ihn am 7. April 1923 in einem Essener Hotel zu verhaften.

Die näheren Umstände sind nie ganz geklärt worden. Adolf Hitler hat in Mein Kampf den preußischen (sozialdemokratischen) Innenminister Carl Severing bezichtigt, seine Behörden hätten Schlageter bei den Franzosen denunziert.

Das ist Unfug. Die Rechtspresse hat freilich Severing beschuldigt, er habe den Gruppenführer Hauenstein in dem Moment verhaften lassen, als dieser gerade drauf und dran war, mit seinen Männern Schlageter aus der französischen Haft zu befreien. Hauenstein selber hat dies nie behauptet. Die Polizei griff in der Nacht zum 11. Mai 1923 ein, weil einige seiner Leute mit Maschinenpistolen in den Wäldern um Elberfeld auf französische Posten schießen wollten.

Severing selber hat sich über die Vorgänge im Essener Hotel Union später nur ironisch geäußert. In seinen Memoiren zitiert er den Feldgesang "Stich und Hieb und ein Lieb muß ein braver Landsknecht haben ..." und bemerkt dazu bissig: "Doch ein Lieb dieser Art ist nicht immer Trägerin einer Tugendrose."

Jedenfalls hat eine unbekannte Dame, mit der Schlageter, leicht angetrunken, im Hotel erschien, ihre Hand im Spiel gehabt. Offensichtlich gab es Streit, und sie machte dann die Gendarmerie auf einen seltsamen Koffer im Zimmer ihres Begleiters aufmerksam. (Als man später nachschaute, fanden sich Sprengstoffkapseln, Pläne, ein Revolver und Passbilder darin.) Kurz zuvor war Schlageter beim Betreten des Hotels einem Gendarmen über den Weg gelaufen, der seine Papiere sehen wollte. Schlageter zog in seiner Verwirrung gleich zwei verschiedene Pässe aus dem Etui - und verriet sich so am Ende selber.

Zusammen mit sechs Kameraden wird er in Düsseldorf vor ein französisches Kriegsgericht gestellt. Er hat sich dort tadellos verhalten, sich zu seiner Schuld bekannt und Kameraden in Schutz genomen. Das Gericht verurteilt ihn, formal rechtens, zum Tode, drei seiner Kameraden zur Zwangsarbeit auf der Île de Ré vor La Rochelle. Die Verteidigung legt ein Gnadengesuch ein. Selbst der Vatikan wird in Paris vorstellig, ebenso die Königin von Schweden, die aus Baden stammt. Die Hoffnung ist groß, dass die Todesstrafe nicht vollstreckt würde.

Doch dann geschieht Unvorhersehbares im französischen Parlament. Poincaré wird von der Rechten attackiert, weil er im Ruhrgebiet nicht genug durchgreife. Der Regierungschef kontert: "Und das sagen Sie in dem Augenblick, da ich soeben die Erschießung eines deutschen Nationalisten im besetzten Ruhrgebiet befohlen habe!"

Am 26. Mai 1923 frühmorgens wird Albert Leo Schlageter in einer Sandgrube der Golzheimer Heide bei Düsseldorf durch ein Peloton erschossen. Zuvor hatte er noch in der Gefängniskapelle beichten und kommunizieren können. Bis zuletzt bewahrt er Haltung, sodass die französischen Offiziere ihm ihre Achtung nicht versagen können.

Den Leichnam überführen die Kameraden, darunter auch einige, die später zu den Spitzen des NS-Staats gehören, in seine badische Heimat

Tausende säumen den Weg. Der Sarg ist auf Schlageters Wunsch mit der schwarz-weiß-roten Reichskriegsflagge bedeckt.

1931 wird auf der Hinrichtungsstätte am Düsseldorfer Nordfriedhof ein 27 Meter hohes Stahlkreuz zum Gedenken an den nationalen Märtyrer errichtet.

Eine Rotunde und eine breite Aufmarschstraße sind für Großkundgebungen angelegt, als ahnte man das "Dritte Reich" voraus. Im Mai 1933 versammeln sich dort eine halbe Million Menschen.

Wenige Tage zuvor, am 20. April, zu Hitlers Geburtstag, war im Berliner Schauspielhaus das Kolportagedrama Schlageter von Hanns Johst aufgeführt worden: "Wir Jungen, die wir zu Schlageter stehen, wir stehen nicht zu ihm, weil er der letzte Soldat des Weltkrieges ist, sondern weil er der erste Soldat des Dritten Reiches ist!" Zum Schlussapplaus zeigt sich der Autor mit hoch gerecktem rechtem Arm vor Hitler auf der Bühne. Die Mühe lohnt sich: Johst wird Präsident der Reichsschrifttumskammer.

Und die Nazi-Propaganda modelliert fleißig weiter an dem neuen Idol. Ein Historiker behauptet ungeniert, schon früh habe sich Schlageter für den Nationalsozialismus entschieden und sei Parteigenosse geworden. Erst nach dem Krieg stellte Ernst von Salomon in seinem Fragebogen die Dinge richtig.

Schlageter habe sich bitter über das Verhalten der Nazi-Partei während der Ruhrkrise beklagt. Während sich alle anderen vaterländischen Verbände mit dem Widerstand solidarisierten, gab Hitler die Parole aus: "Nicht nieder mit Frankreich, sondern nieder mit den November-Verbrechern!" (gemeint waren die Marxisten).

Seit Anfang der dreißiger Jahre kannte jedes Schulkind in Deutschland den Namen Schlageter. Thomas Mann schrieb im Exil in sein Tagebuch: "Der deutsche Wille zur Legende, zum Mythos, zu dem, was nicht wahr, aber ,schöpferisch' ist, ein Wille gegen die Wahrheit, gegen die geistige Reinlichkeit: sehr roh hervortretend in den Fällen Schlageter und Wessel." Da wusste er noch nicht, dass die Kriegsmarine zwei neue Segelschulschiffe als Albert Leo Schlageter und Horst Wessel von Stapel laufen ließ (beide existieren noch, das erste in Portugal, das andere in den USA).

Bis in die achtziger Jahre haben Neonazis versucht, den Schlageter-Mythos aufrechtzuerhalten. Nun ist Ruhe eingekehrt. Wo einst das Düsseldorfer Stahlkreuz in den Himmel ragte, steht heute ein anderes Denkmal: für die Kriegsgefallenen, die Opfer des Bombenkrieges und des nationalsozialistischen Terrors.