Die irische Guinness-Brauerei will herausgefunden haben, dass im Schnurrbart eines Guinness-Trinkers bei jedem Schluck bis zu 0,56 Milliliter hängen bleiben. Das scheint nicht viel, addiert sich jedoch im Laufe eines Jahres allein in Großbritannien auf 162 719 Pint. Italienische Physiker wiederum wollen in 1400 Meter Tiefe so genannte Weakly Interacting Massive Particles (Wimps) aufgespürt haben. Das sind rätselhafte Teilchen, die kaum Masse besitzen, aber dennoch etwas wiegen. Abermilliarden Wimps prasseln angeblich rund um die Uhr auf die Erde, durchqueren sie im Nu und sind, kaum gesichtet, auch schon wieder verschwunden. In beiden Fällen handelt es sich um so genannte Dunkle Materie. Für das menschliche Auge unsichtbar, macht sie mehr als 90 Prozent des Universums aus. Dunkle Materie hat, wie Fachleute wissen, die Eigenschaft, mit gewöhnlicher Materie so gut wie nie in Wechselwirkung zu treten. Folglich lässt sie sich nur schwer mit den Instrumenten einfangen, die zu ihrer Aufklärung erfunden wurden. Das versetzt die Forschung in ein Dilemma: Irgendwo da draußen muss die Wahrheit sein.

Aber Wahrheit ist wie Dunkelbier. Schweigsam wie ein Wimp, schwarz wie Guinness. So sieht sie aus, die Welt, in der wir leben.