Technik ist heute so komplex, dass ihre Entwicklung und Betreibung teuer ist und viel Zeit und Arbeitseinsatz braucht. "Eilig gegründete" und mit Kapital ausgestattete Teams (aus Personen mit "Brüchen im Erwerbsleben", also ohne viel Erfahrung in ihrem aktuellen Betätigungsfeld) können vielleicht mal eine billige Web-Seite entwickeln (oder einen neuen Schokoriegel), aber nichts Substanzielles oder Innovatives. Der angeblich so glorreiche E-Commerce macht derzeit gerade mal ein Prozent des Handelsvolumens aus. Es wird fürwahr eine Steigerung um 500 Prozent vorausgesagt - das sind dann 5 Prozent.

Angeblich zählen jetzt der "Marktwert" und nicht mehr "Erfahrung und Position". Bestimmt sich der Marktwert einer Person nicht entscheidend durch Erfahrung und Position?

Jürgen Großmann, Erlangen

Wer macht die Regeln? Microsoft? Bill Gates? Steht der nicht vor Gericht?

Diese junge, angepasste Generation wird mit dem schnellen Geld gelockt, welches sie dann genussvoll und ohne Reue "einstreicht". Genau von diesem Schlage ist die neue Gründergeneration-dot-com! Eine Internet-Bude jagt die nächste, und die Presse feiert diese Genies - bis sie reihenweise Konkurs anmelden. Dann aber: Gute Nacht, Deutschland!

Erinnern Sie sich noch an George Orwells 1984? Die dort beschriebenen Visionen einer totalitären Gesellschaft sind für mich ein wahrer Gräuel, den es immer noch zu verhindern gilt. Leider erkenne ich gerade in der zunehmenden Vernetzung unserer Welt starke Tendenzen in diese Richtung.

Der neueste, noch in Entwicklung befindliche Supercomputer von IBM soll den gesamten Dateninhalt des Internets in knapp einer Sekunde verarbeiten können.