Natürlich gilt auch für Börsengänge der Grundsatz der Vertragsfreiheit.

Natürlich sollen diese Unternehmen sich auch Gedanken über ihre Aktionsärsstruktur machen dürfen. Vielleicht sollte aber auch einmal bedacht werden, dass hierzulande jeder noch so kleine Händler, der die von ihm beworbenen Artikel nicht pünktlich und in ausreichender Stückzahl vorhält oder sie auch nur zu spät geliefert bekommt, sogleich wegen unlauteren Wettbewerbs vor den Kadi gezerrt und mit deftigen Strafen belegt wird. Wenn man die Aktie also schon als ganz normales Produkt ansieht, dann soll sie bitte schön auch so behandelt werden.

Andreas Dreyer Landesbergen