Mit einer geometrischen Methode kann man prüfen, ob Zufallsreihen wirklich zufällig sind. Die einzelnen Zahlen werden als Punkte in einem Quadrat interpretiert. Nun werden sie paarweise verbunden, sodass sich dazwischen Dreiecke bilden. Die unterschiedliche Größe dieser Dreiecke ist das Maß für den Zufall. Im linken Quadrat ist eine regelmäßige Zahlenfolge dargestellt: Die Punkte liegen so, dass die Dreiecke annähernd gleich groß sind. Eine optimale, nicht zufällige Anordnung. Im rechten Quadrat dagegen zeigt sich eine Zufallsfolge: Die Dreiecke sind weder gleich noch zu unterschiedlich. Mit zunehmender Punktezahl dürfen die kleinsten Dreiecke weder zu schnell kleiner werden, denn dann lägen irgendwo Punkte zu nahe beieinander, um zufällig gesetzt zu sein

noch dürfen sie zu langsam kleiner werden. Das hieße: Die Punkte liegen gleichmäßig beieinander und basieren nicht auf einer Zufallsreihe.