Grosser Preis von England Es geschah in Silverstone. Im vergangenen Juli. Der Ferrari donnerte übers Kiesbett, landete in der Reifenmauer und Pilot Michael Schumacher im Krankenhaus. Aus der Traum. In diesem Jahr geht es am 23. April wieder rund auf der 5,14 Kilometer langen Rennstrecke in der Grafschaft Northamptonshire, circa 100 Kilometer nordwestlich von London. Wer am Ostersonntag nichts Besseres vor und ein paar 100 Mark locker hat, kann unter den 250 000 sein, die von 13 Uhr an bangen, zittern, hoffen. 60 Runden lang.

Der Große Preis hat seinen Preis: 640 Mark kostet der Tribünenplatz, 350 Mark der Stehplatz, für die Qualifikationsrunde am Samstag sind 300 oder 210 Mark zu zahlen, wenn man zum Beispiel über Best Ticket Service (Tel.

0700/11 12 11 13) bestellt. Die Karten gelten den ganzen Tag, um den Formel-1-Zirkus mit seinen Verkaufsständen und Zusatzveranstaltungen voll auszukosten. Bereits um sechs Uhr öffnen die Tore. Wer sich nur einen Stehplatz gönnt, sollte früh dran sein. Schumi-Fans, die sich um Karten, Anreise und Transfer nicht kümmern wollen, können ein viertägiges Arrangement mit Übernachtung in London über TUI (Preis inklusive Stehplatz von 1758 Mark an) oder über Dertour (mit zweimal Tribünenplatz von 2250 Mark an) buchen.

Auch Vietentours (Tel. 0211/17 70 00, siehe das nebenstehende Interview) organisiert Eintritt, Hotel und Flug. Karten direkt in Großbritannien sind zu ordern unter Tel. 0044-1327/85 72 73, Fax 32 03 00 oder im Internet unter www.silverstone-circuit.co.uk British Grand Prix 2000, Silverstone, 21. bis 23. April