Wer ist es diesmal? Einer, der nur Geld hat oder auch einen Namen? Einer, der den großen Auftritt sucht oder der es gar nicht erwarten kann anzukommen? Es bleiben nur ein paar Momente, um zu raten, wer es diesmal so eilig hat, mit dem Helikopter vom Flughafen an die Ostküste der Insel herüberzukommen.

Jacques Chirac, Boris Becker, Michael Schumacher, Claudia Schiffer, Johnny Depp? Einer wird es schon sein von der Gästeliste, die Bunte oder Gala drucken, wenn sie über die Trauminsel Mauritius berichten - ganz im Vertrauen darauf, dass Namen die Botschaft von Klasse, Glamour und Reichtum eines Ortes schon rüberbringen. Dann verschwindet der Helikopter hinter einer Lagune, dort wo das älteste Hotel der Insel liegt, auf dem Hubschrauberlandeplatz des Saint Geran.

Die Luxusinsel. Ein Ruf, der in diesen Zeiten auch verteidigt sein will.

Nicht weniger als fünf Five-Star-Resorts gibt es auf Mauritius, zwei neue entstehen gerade. Das Saint Geran wurde vor kurzem renoviert, für 100 Millionen Dollar. Im Hotelteich schwimmen Schwäne, und wem die großzügigen Suiten nicht ausreichen, der kann ein wenig abseits eine Villa mieten, für 15 000 Mark am Tag. Ein Deutscher hat sie diesen Sommer 70 Tage lang gebucht.

Schreibt Gala.

In Sichtweite des Saint Geran liegt das neueste Five-Star-Resort der Insel.

Es heißt Prince Maurice und gehört als Einziges der großen Hotels einem einheimischen Zuckerbaron, Adolphe Vallet. Dort zu wohnen hat auch seinen Preis. Dafür bietet es eine ganz andere Vorstellung davon, was Luxus ausmacht.