Eine Steigerung ist immer möglich: Sinn, Unsinn, Nicht-Sinn und - jetzt ganz super - Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall. Dieser Film stößt vor in die endlosen Weiten der Science-Fiction-Klamotte, rasend beknackt und viel komisch. Alles beginnt auf der Erde. Die abgehalfterten Schauspieler einer längst abgesetzten Weltraum-Soap haben sich noch einmal zur Autogrammstunde zusammengefunden. Unter den zahlreichen und treuen Fans befinden sich auch echte Außerirdische. Sie, die Thermianer, haben die empfangenen Fernsehsendungen als "Dokumente der Zeitgeschichte" missverstanden. Der falsche "Commander Peter Quincy Taggert" und seine Truppe werden kurzerhand engagiert, um einen allzu realen Gegner zu besiegen, nämlich klingonenhafte Killertypen. Ohne die leiseste Ahnung von Raumfahrt stolpern die Mimen in die Rolle ihres Lebens, um endlich zu den Helden zu werden, für die sie die Thermianer immer schon gehalten haben. In diesem etwas bemühten Klamauk ist Sigourney Weaver in der ungewohnten Rolle einer drallen Weltraumblondine zu bewundern

ihre blonde Perücke soll sie in den Augen ihrer Hollywood-Kollegen - ganz performative Rollenübernahme - tatsächlich hilflos und dumm gemacht haben. Weaver: "Blondinen haben einfach mehr Spaß." - Komik kann bei dem Versuch entstehen, ein Thema in die Sinnlosigkeit hineinzutreiben - so lange, bis es sich wehrt und zu lachen anfängt. Bei Galaxy Quest macht es leider nur plop!