Applaus, Applaus. Weitere notwendige Satzungsänderungen für AGs und GmbHs sind: Boni für Management und Vorstände nur auf vorher klar formulierte Aufgaben und Ziele und nur auf nachhaltige (5-Jahre) Gewinne (nicht auf kurzfristige Kosteneinsparungen, die zwei Jahre später teuerst repariert werden müssen)

Feststellung durch eine weitere Wirtschaftsprüfergesellschaft.

Keine Boni auf Scheingewinne nach angelsächsischem Vorbild (zum Beispiel Aufwertung des Anlagevermögens)

am besten auch nicht auf Kursgewinne, weil das kriminelle Energien freisetzt, zum Beispiel 50 : 50 mit Analysten und Fondsmanagern. Alle drei Jahre Wechsel der Wirtschaftsprüfer. Das vermeidet Gewöhnung und Kumpanei. Außerdem dringend: Umwandlung aller Investmentfonds in selbstständige Aktiengesellschaften.

Peter Müller Bredenbeck

Der Einfluss der Regierung, die ob der größeren Zahl der "befehligten" Menschen ein höheres Gewicht haben sollte als jeglicher Manager, ist zu gering. Die Steuerungsmechanismen der Politik werden nicht gesehen, weil die bisher alle möglichen überflüssigen Dinge steuert. Wenige, dafür wichtige Steuerungen sind notwendig, um in Deutschland und Europa nicht die Methoden einreißen zu lassen, die in den USA als wirtschaftliche "Kultur" gelten.

Ein Manager, der Hunderte oder Tausende von Mitarbeitern ohne zwingenden Grund, nur des "Zielkorridors" wegen, entlässt, gehört in seinem Ansehen gestraft, zur Not öffentlich. Was voraussetzt, die Politik ist in der Lage, dieses Feld zu übersehen. Was zu einer weiteren Erörterung über Politiker-Qualitäten führen würde.