Wenn ich im Auto sitze, schaue ich natürlich immer durch den Rück- oder Seitenspiegel. Da sieht man sie ja sehr gut. Man kann den Spiegel auch verstellen, das sind ja heute oft so elektrische Dinger. Da gibt es einen Knopf, damit läßt sich der Spiegel so verstellen, dass man die Dame minutenlang im Blick hat oder sie sogar filmen und fotografieren kann.

Wenn sie einem so gut gefällt, dass man sie sogar ansprechen möchte, dann ist es gut, wenn sie nicht sieht, dass man hinter ihr hergefahren ist. Sonst hat man schlechte Karten. Besser, man sorgt dafür, dass man ihr - scheinbar zufällig - entgegenkommt. Wenn sie einen schönen Rock anhat, dann sage ich vielleicht, oh, das ist aber ein schöner Rock, ich brauch was für meine Freundin. Wo haben Sie den gekauft? Das läuft immer, denn es ist ein kleines Kompliment für ihren guten Geschmack, und man kommt vielleicht ins Gespräch. Dass es da noch eine andere gibt, stachelt ihr Konkurrenzdenken an, und oft entwickelt sie dann einen gewissen Ehrgeiz, mich zu kriegen oder sogar zu heiraten. Den Eden, den schaff ich, denken die Frauen dann, weil es ihr Selbstbewusstsein steigert, einen Mann zu bekommen, der schwer zu kriegen ist. Und wenn dann da noch ein oder zwei sind, gegen die sie konkurrieren müssen, dann wird ihr ganzer Elan gefordert! Das spielt sich natürlich alles unbewusst ab.