Von Oktober an bekommt die staatliche Juristenausbildung private Konkurrenz: die Bucerius Law School in Hamburg, benannt nach dem Gründer und langjährigen Verleger der ZEIT, Gerd Bucerius.

Die Law School, das neueste und bislang größte Projekt der ZEIT-Stiftung, will die Vorteile des anglo-amerikanischen Vorbildes mit dem deutschen Modell der Juristenausbildung verbinden. Das Studium ist in Trimester unterteilt.

Ein Aufenthalt im Ausland, Praktika in Unternehmen, Sozietäten und staatlichen Einrichtungen gehören zum Studienprogramm. Am Ende des Studiums verfügen die Absolventen sowohl über das deutsche Staatsexamen als auch über den international anerkannten Master of Law. An der Universität Hamburg sieht man die private Initiative mit Skepsis. Rechtsprofessoren und Studenten veröffentlichten gemeinsam eine kritische Erklärung.

Über die Law School diskutiert Prof. Fritz Haag, Dekan des Fachbereichs Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg, mit dem Vorstandsmitglied der ZEIT-Stiftung Prof. Karsten Schmidt. Er ist Direktor des Instituts für Handels- und Wirtschaftsrecht der Universität Bonn.

* Mehr zum Thema unter www.law-school.de