Das geschriebene und das gesprochene Wort - zweierlei Ding. Aber Zeitung und Radio harmonieren wunderbar, wenn sie Leser und Hörer haben, die es genauer wissen wollen.

Die ZEIT und DeutschlandRadio Berlin - sie arbeiten jetzt zusammen. Jeden Freitag reden sie mit einem Gast Tacheles

so heißt das Streitgespräch, das der Sender immer Freitagabend um 18.05 Uhr nach den Nachrichten ausstrahlt, bundesweit zu empfangen.

Zwei Redakteure - einer von der ZEIT und einer vom DeutschlandRadio - laden einen Politiker, Wissenschaftler, Künstler oder Unternehmer ein zur Debatte über ein aktuelles, kontroverses Thema.

Den Auftakt macht am Freitag dieser Woche UN-Generalsekretär Kofi Annan.

Auszüge aus dem Gespräch (das am vorigen Sonntag in Hannover aufgezeichnet wurde) mit dem 62 Jahre alten Ghanaer, der seit gut drei Jahren an der Spitze der Weltorganisation steht:

Zum Verhältnis Amerika/UN: "Die USA brauchen die Uno, die Uno braucht die USA. Aber es gibt einige in Washington, die lieber unilateral handeln, die sich nur zu den eigenen Bedingungen in der Welt engagieren wollen."