Das Image des Soldatenberufs ist schwer desolat. In Deutschland steht er auf der Prestigeskala noch unterm Journalisten, mindestens, da ist nun mal nichts dran zu drehen, so gern das Militär auch sonst im Stillen an irgendetwas dreht.

Sollte stattdessen einfach umdrehen, Abteilung - kehrt!, das Militär, sollte aufhören, Militär zu sein, und Polizei werden, UN-Truppe etc. - wem könnte das missfallen? Und alle Armeen dieser Welt fusionieren und konvertieren zu der einen Weltpolizei resp. überhaupt Polizei

denn auch die souveränen Staaten wird es dann ja nicht mehr geben, sondern nur noch Bundesländer, Departements, Kantone der einen und unteilbaren Weltrepublik.

Also, der Clootsianer in uns findet das okay.

Könnte aber möglicherweise noch etwas Zeit bis dahin vergehen. (Cloots, der als Erster, in den Tagen der Französischen Revolution, von der Weltrepublik geträumt hat, ist gerade mal zweihundert Jahre tot, und wir wollen nichts überstürzen!)

So lange sollte es allerdings Kinderbücher wie dieses geben, von Mario Ramos.

Es erzählt die Geschichte des kleinen Soldaten, dem eines Tages, als er aufwacht, der Krieg abhanden gekommen ist und der ihn nun verzweifelt sucht.