Es war längst überfällig, auf einer ersten Seite einer großen deutschen Wochenzeitung eine eindeutige und nichts beschönigende Meinung/Stellungnahme zu diesem Thema zu veröffentlichen. Dieser Artikel bringt es einfach prägnant und mit klaren Worten auf den Punkt. Darum geht es - und um nichts anderes.

Es gibt keinen Grund auf der Welt, aus dem es Kampfhunde geben müsste.

Dr. Thorsten Scharmann Bad Münder

Wütende Menschen laufen über die Straßen und brüllen Hetzparolen

sie wollen ganze Rassen auslöschen. Wer denkt da nicht an die Faschisten, die unwertes Leben vernichten wollten - natürlich nur zum Wohl des Volkes. Nein! Sinnlose Gewalt hilft uns, den Schmerz und die Trauer zu verdrängen, aber sie ist keine Lösung in einem freien, toleranten Land. Es ist - wieder einmal - die typische deutsche Mentalität, die erwartet, der Staat werde schon alle Probleme lösen. Haben wir denn nichts aus der Vergangenheit gelernt?

Hätte der Rentner den Halter beschimpfen müssen, auf offener Straße? Warum spielten die Kinder ohne Aufsicht? Könnte Volkan noch leben, wäre ein Lehrer dabei gewesen? - denn dann hätte der Hund sich niemals getraut anzugreifen.

Müssen wir nicht die Schuld bei den Lehrern suchen?