Frag nicht, was dein Land für dich zahlen kann, sondern ... Deutschlands Beamte haben wohl nie etwas von Kennedy gehört. Jedenfalls weisen es ihre Lobbyisten voll bezahlter Entrüstung von sich, dass die Schutzbefohlenen im Alter Pensionskürzungen hinnehmen könnten. Bloß weil die Rentner künftig mit weniger auskommen, dürfen die Frauen und Männer im an Stress und Risiko überreichen Staatsdienst noch lange nicht ... oder so ähnlich. Da könnte man doch glatt Lobbying mit Mobb(y)ing verwechseln. Aber wer will heutzutage nicht alles was vom Staat? Fragen Sie mal Hans UMTS Eichel, den Sparer der Nation. Sogar die Vertreter der Neuen Wirtschaft, die jüngst noch jede öffentliche Einflussnahme in unbezahlter, dafür aber lebensgefühlsechter Entrüstung als ewiggestrig.typisch.de zurückwiesen - sogar die fühlen in Berlin heute schon subventionstechnisch vor.

Da bleibt nur eins: nämlich diejenigen Vorbilder zu loben, die noch zu geben wissen. Wie Christoph Daum. Der verzichtet auf viel Geld, um dem Land zu dienen. Sagt er jedenfalls. Christoph Nationale ist eigener Ahnenforschung zufolge vom "Stamme Gib" und nicht vom "Stamme Nimm". War er schon immer. Als Sprecher in der Schule und so. Und demnächst als Trainer der Fußballnationalmannschaft. Also sequenzieren wir doch das Daum-Genom, isolieren seine Gutmensch-Erbinformation und pflanzen sie den Lobbyisten ein.

Was für eine Welt: Nicht so viel für uns, bitte. Wir könnten hier noch ein paar Mark drauflegen. Unsere Klientel möchte sich am neuen Generationenvertrag beteiligen ... oder so ähnlich. UJH