Für Sydney hat sie keine besonderen Vorbereitungen getroffen. Vier Tage zur Eingewöhnung müssen reichen. Angst vor der Spielen hat sie nicht, eher beunruhigt denkt sie an die Zeit danach, wenn es gilt, ins Alltagsleben zurückzufinden. "Ich denke, dass es unheimlich schwer ist, sich nach so einem großen Ereignis noch einmal zu motivieren. Danach muss man unheimlich viel Unterstützung haben, um dieses Loch zu überwinden". Nicht nur deshalb macht Elena Reiche bereits Pläne für danach. Nur eins kommt für sie in Frage: Sie will Sport studieren, da der menschliche Körper und der Sport immer im Mittelpunkt ihres Interesses standen. Vor dem Studium will sie aber noch ein Praktikum absolvieren, um erste Berufserfahrungen zu sammeln - natürlich beim internationalen paraolympischen Komitee.

© 2000 DeutschlandRadio, Campus & Karriere