Zehn Jahre nach der Vereinigung hat Ostdeutschland wirtschaftlich kräftig aufgeholt. Trotzdem erreichen Einwohner der neuen Länder beim Bruttoinlandsprodukt im Durchschnitt nur gut 60 Prozent der Altbundesbürger.

Am besten im Osten steht Sachsen da. Der Freistaat, der 1991 noch gleichauf mit Brandenburg lag, hat sich mit 62,4 Prozent inzwischen an die Spitze der neuen Bundesländer gesetzt. Am schlechtesten schneidet bei dem Vergleich inzwischen Sachsen-Anhalt ab. Thüringen, unmittelbar nach der Wende noch das Schlusslicht der Republik, hat kräftiger zugelegt und liegt jetzt zumindest gleichauf mit Mecklenburg-Vorpommern.