Der Eichborn-Verlag hat den neuen Trend aufgegriffen und sich in das Büro für Berufsstrategie eingekauft. Unter dem Motto "old economy meets new economy" planen sie Karriereberatung für Schul- und Studienabgänger, die sie an Print- und Online-Medien vermitteln wollen.

Auf der Seite von mountmedia.de liegen Listen von Verlagen und Buchhandlungen mit Adressen und Telefonnummern. Ob es allerdings in jeder verzeichneten Buchhandlung oder jedem Verlag auch Arbeit gibt, ist fraglich.

Ein Mausklick führt zu einer einfachen Variante der Jobrecherche. Unter yahoo.de sind im Branchenbuch Verlagsstellenangebote mit genauer Beschreibung der Position zu finden. Dort kann man sich auch gleich per E-Mail bewerben. Klein aber fein präsentiert sich die Jobboerse des Verbandes Bayrischer Verlage und Buchhandlungen e.V. auf seiner Internetseite buchhandel-bayern.de. Speziell für Buchhandel und Verlag sind dort einige, ständig aktualisierte Stellenangebote aufgeführt. Wer auf dieser Website ein Stellengesuch aufgeben moechte, kann dies kostenlos tun. Auch die Angebote koennen kostenlos abgefragt werden.

Als "Mein Buchladen im Internet" bezeichnet sich die Firma buecher.de. Das E-Commerce Unternehmen sucht noch Mitarbeiter für den Online-Handel mit Büchern. Die Lieblingswoerter der neuen Kollegen, so der Anzeigentext, sollten sein: Internet, Kundenservice und Eigeninitiative.

Neue Strukturen in Verlag und Buchhandel brauchen neue Führungsqualitäten. Bislang fehlte es an einer Weiterbildung für diejenigen, die frischen Wind in die Chefetagen des Buchgewerbes bringen wollen. Die Akademie des Deutschen Buchhandels schließt diese Lücke jetzt mit dem Fortbildungsprogramm zum MBA für die Buchbranche. In Form eines Modulsystems soll die systematische Qualifikation von Führungskräften in Buchverlagen vorangetrieben werden. Bestandteile des Unterrichts sind unter anderem: ganzheitliches Marketing, Projektmanagement und Soft Skills. Jedes Seminar stellt eine in sich geschlossene Einheit dar und wird mit einem Zertifikat abgeschlossen. Erfahrungen im Management werden keine vorausgesetzt.

In Frankreich ist die direkte Bestellung beim Verlag ein normaler Vorgang. Wer dem hiesigen Trott entfliehen moechte, eine abgeschlossene Ausbildung und zwei Jahre Berufserfahrung hat, dabei aber nicht älter als 30 Jahre ist, kann sich bei der Frankfurter Buchmesse um einen Platz in dem Deutsch-Franzoesischen Austauschprogramm bemühen. Zwanzig Plätze stehen zur Verfügung, je zehn für deutsche und franzoesische Bewerber. Gemeinsam nehmen alle an einem vierwoechigen Sprachkurs teil, um anschließend drei Monate in einem Buchladen des Gastlandes zu arbeiten. Während dieser Zeit erhalten die Teilnehmer eine Vergütung von 1800 DM. Erfahrungen mit dem Programm zeigen, dass 30 Prozent der Stipendiaten weiterhin im Deutsch-Französischen Arbeitsumfeld bleiben.

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