Panzer greift man nicht von vorn an. Jeremy Rifkin, der ökologische Gesellschaftskritiker und Leiter der Foundation on Economic Trends in Washington, attackiert den Kapitalismus seit 20 Jahren von der Flanke her. In faktenreichen Büchern liefert er der US-Opposition griffige Slogans gegen die technisch-kommerzielle Erschöpfung des Naturerbes und den gentechnischen Umbau der Menschen. Gleichzeitig versucht er, Multis und Regierungen vom ökonomischen Nutzen der Nachhaltigkeit zu überzeugen. Seine letzte Publikation, Das Ende der Arbeit, beschwört den Albtraum einer Welt, in der ein Drittel der Menschheit überflüssig wird. Nun geht er aufs Ganze und stellt die Zentralfrage des jungen Jahrhunderts: Wem gehört die Welt?
: Die neuen Barbaren
Die letzten Räume der Freiheit werden kolonisiert. Wer hält unsere Welt noch für lebenswert? Ein Essay über die jüngsten Bücher von Jeremy Rifkinund Robert Castel