Um Einblick in die im Alltag auftretenden Rechtschreibprobleme zu bekommen, wertet die Kommission systematisch Fragen aus, die beispielsweise bei der Gesellschaft für Deutsche Sprache in Wiesbaden oder beim Institut für deutsche Sprache in Mannheim eingegangen sind. Die alte Weisheit "es gibt keine dummen Fragen" scheint sich zu bewahrheiten, denn die Kommission kann ihre Arbeit nur anhand der vielen offenen Fragen wirkungsvoll durchführen. Kommt sie zum Ergebnis, dass etwas geändert werden soll, dann legt sie den Verbesserungsvorschlag zusätzlich einem neu gegründeten Beirat aus Vertretern der schreibenden Zünfte, sowie Lehrern und Eltern vor. Jetzt scheint jedoch Eile angesagt, denn der Kultusminister möchte den Bericht schon Ende nächsten Jahres in den Händen halten. Also besser gleich mal anrufen, wenn was unklar ist ...!

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