Ohne Loyalität gegenüber den grundlegenden Wertvorstellungen des Aufnahmestaates und entsprechendem gemeinsamen Identitätsbewusstsein kann unser Gemeinwesen weder seine Aufgaben erfüllen noch seine Bürger für das Gemeinwohl aller in Pflicht nehmen.

Integration erfordert deshalb, neben dem Erlernen der deutschen Sprache, sich für unsere Staats- und VERFASSUNGSORDNUNG klar zu entscheiden und sich in unsere sozialen und kulturellen Lebensverhältnisse einzuordnen. Dies bedeutet, dass die Werteordnung unserer christlich-abendländischen Kultur, die vom CHRISTENTUM, JUDENTUM, ANTIKER PHILOSOPHIE, HUMANISMUS, RÖMISCHEN RECHT und der AUFKLÄRUNG geprägt wurde, in Deutschland akzeptiert wird. Das heißt nicht Aufgabe der eigenen kulturellen und religiösen Prägung, aber Bejahung und Einordnung in den bei uns für das Zusammenleben geltenden Werte- und Ordnungsrahmen.«

Aus der »Arbeitsgrundlage für die Zuwanderungs-Kommission der CDU Deutschlands«, Berlin, den 6. November 2000, www.cdu.de/ueber-uns/buvo/pmueller/arbeitsgrundlage.htm