Nichts. Man sagt den Menschen am besten überhaupt nichts. Sie sind stark genug, ihr Schicksal zu tragen.

Was ist mit den Fachleuten, die bei solchen Unglücken stets helfen?

Mich stört diese Sorge, es müssten Psychiater und Seelsorger her, um die Hinterbliebenen zu trösten. Das entwürdigt sie in ihrer Größe.

Kann den Menschen denn niemand helfen?

Doch, die Verwandten. Aber wieso sollte sich jemand von außen einmischen?

Weil man irgendetwas machen will.

Das verstehe ich, aber es hilft nichts. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Eine Therapeutin erzählte mir von einem fünf Jahre alten Kind; es hatte Krebs. Sie meinte, sie müsse hingehen, um die Mutter zu trösten. Ich fragte sie: "Was hat denn das Kind gemacht, als du dort warst?" Sie sagte: "Es hat fröhlich gespielt!" Da antwortete ich ihr: "Lass doch das Kind fröhlich spielen! Was willst du denn da machen?"