Seit Monaten sieht man mit wachsendem Unmut den Herren Analysten zu. Wie sie hilflos nach Erklärungen ringen, warum es mit dem Nasdaq bergab geht.

Dabei ist doch sonnenklar: Die New Economy besinnt sich auf ihr Kerngeschäft.

Das heißt: Daddeln. Neun von zehn Arbeitsstunden gehen in dieser Branche für Moorhuhnjagden drauf. Die jüngste Version heißt "Pipi-Prügel-Prinz" und geht so: Eine Person mit latentem Hang zur Gewalt muss durch die Herrenhäuser Gärten gelotst werden. Herumstehende Bierhumpen sind zügig zu leeren.

Unbeobachtetes Erleichtern bringt Punkte, was aber nicht so leicht ist, weil an jeder Ecke Fotografen lauern. Denen gilt es eins mit dem Regenschirm zu verpassen.

We are only slightly amused. Jeder hergelaufene Friseur nennt sich heutzutage Aktionär. Jede windige Startup-Bude wird inzwischen zum Parketthandel zugelassen. Da gehen echte Werte zwangsläufig in den Keller. Nicht mal vor der Queen macht das Rattenpack halt. Am Wochenende hatte sie auf Sandringham traditionell die Fasanenjagd eröffnet

Prinz Philipp gilt ja als exzellenter Schütze. Diesmal hat er aber offenbar nicht recht getroffen, denn man sah, wie ein Jagdhund ein lebhaft zappelndes Exemplar herbeischleppte. Eigenhändig drehte die Monarchin dem Vogel den Hals um

Beobachter versichern, derart routiniert, dass man folgern dürfe, sie habe Erfahrung in solchen Dingen.