Das hat Jürgen Schrempp gerade noch gefehlt. Als ob der Vorstandsvorsitzende von DaimlerChrysler (DC) mit den Problemen bei Chrysler in Amerika, Mitsubishi in Japan und dem fallenden Aktienkurs nicht schon reichlich Probleme am Hals hätte - jetzt probt der erste Großaktionär den Aufstand.

Der heißt Kirk Kerkorian, und mit dem 83jährigen Milliardär aus Las Vegas ist nicht zu spaßen. Zwar besitzt er über seine Investitionsgesellschaft Tracinda nur rund 3,7 Prozent der DaimlerChrysler-Aktien, aber Kerkorian ist dafür bekannt, dass er auch bei mächtigen Unternehmenschefs kein Pardon kennt, wenn sie seine finanziellen Interessen beeinträchtigen.