Der Whisky wird erstaunlich warm gereicht und schmeckt nicht nach dem, was man als Single Malt Trinker eigentlich unter "Whisky" erwartet. Der Geschmack ist eher etwas sherry-artig (dry!) und deutlich milder als ein gewöhnlicher Single Malt, also eher so in Richtung abgeschwächter Dalwhinnie. Erstaunlich ist hingegen die Vehemenz, mit der Mekong direkt ins Gehirn geht. Wir haben nach einem reichlichen Essen jeder zwei doppelte dieser Whisky getrunken, haben uns dazu auch noch eine Stunde Zeit genommen - und trotzdem: Als ich aufstand, war mein durchaus auf Whisky eingemessener Kopf etwa vier bis sechs Meter lang geworden und hatte auch einen eher exzentrischen Schwerpunkt. Meine Begleiterin versicherte, auf der Fensterbank einen grünen Lichtschein gesehen zu haben. Vielleicht war es die mythische Figur Sabai-Sabai. Vielleicht auch nicht. Wir wissen es nicht und haben danach nie wieder Mekong getrunken. Das ganze ist übrigens schon knapp zehn Jahre her."

Jochen Reinecke
Webmaster www.nudelsuppen.de


"reines flugzeugbenzin, nur mit cola zu geniessen! :)"

Steffen Richter, ZEIT Internetredaktion


"Bezüglich Ihrer Frage nach Mekong-Whiskey: Hab schon mal einen probiert - ohne jedoch sagen zu können, ob das nun was Gescheites war im Mekong-Vergleich oder nicht. Ich fand das Zeug allerdings ziemlich nichtssagend. Ich hätte nicht definieren können, ob er nun ein Scotch oder ein Bourbon oder was weiss ich was sein wollte - irgendwie kam mir der Vergleich zwischen Riesling und Reiswein in den Kopf... "

Stephan O. Schaefer
Valencia