Neuerdings gibt es auch in manchen Großunternehmen Arbeitszeitmodelle, die eine Auszeit ermöglichen. Jeder Arbeitnehmer kann sich dort ein Zeitkonto einrichten, und die Überstunden an einem Stück abfeiern. Dabei kommen Freizeiten zwischen drei Monaten und einem Jahr zusammen. Mitarbeiter verwenden die Zeit meist, um sich fortzubilden, auszuspannen oder für einen Auslandsaufenthalt. Das kommt auch dem Unternehmen zugute. Sprachkenntnisse werden vertieft und Kompetenzen wie Kreativität und Kontaktfähigkeit können nach der Rückkehr nützlich sein.

Eine Vorbereitungszeit für das Sabbatjahr muss allerdings eingeplant werden. Fragen wie die Finanzierung der Freizeit, Vertretungsorganisation und Dauer der Abwesenheit müssen gemeinsam mit dem Chef geklärt werden.

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