Berichtigung: In der Ausgabe vom Mittwoch erschien von unserem Vater Markus Zimmerli eine von ihm aufgegebene Todesanzeige. Wir möchten hiermit klarstellen, dass er lebt und es ihm gut geht. Monika und Markus Zimmerli.

So stand's - zusätzlich etwas verwirrend schwarz umkastelt und inmitten nun aber wirklich wirklicher Todesanzeigen - im Züricher Tagesanzeiger

und, so oder so, Markus Zimmerli: hast Du uns damit und im Verein mit Deinen Kindern das allerschönste Weihnachtsgeschenk gemacht, schöner als Hebel und Gottfried Keller, viel schöner als der schon gar zu arg angestaubte Lukas 2.1 ein im Sinne der Weihnachtsbotschaft wahrlich wiedergeburtliches - gleich, Vaterli, ob nun Deine (erste) Todesanzeige einer gewissen Verwirrung oder einer noch gewisseren Boshaftigkeit oder gar dem phasenweisen Lebensüberdruß mal Suicidideen gedankt war. Ein Weihnachtsgeschenk, wiedergeschenkter boshafter Ätti Markus, welches sogar noch unsere Soziologen befriedigen sollte: Denn dieses Dein samt deiner Kinder journalistisches Tun und Treiben dürfte ziemlich genau dem entsprechen, was nach einem neueren gesellschaftswissenschaftlichen Begriff self-refuting prophecy genannt wird: die sich selbst zurückweisende, zunichtemachende Weissagung des Übels, das eben kraft antizipierender Negation ausbleibt - aaaber: dass Du, Opa Markus, jetzt ab er nicht auf die Idee kommst, Dich aus Freude am Schabernack doch noch bzw. nochmals aus dem Staub zu machen!

Oder höchstens: nach Weihnachten.