Schon wieder soll ein britisches Nationalsymbol verschwinden. Der patriotische Bekleidungshersteller Hackett ("Alles, was der Brite braucht") will offenbar nicht mehr sichtbar seinen Firmennamen auf T-Shirts und Polohemden drucken. Zumindest meldet das die Times unter Berufung auf Firmenkreise. Man kann es glauben, denn mit dem Hackett-Branding ist zuletzt einiges schief gegangen. Die Kleider mit dem extrabritischen Appeal wurden am liebsten von pöbelnden Fußballfans und bierbäuchigen Proleten in der Kneipe getragen. Die Firma pflegt jetzt umso verbissener ihre Inseltraditionen: "Weder dementieren noch bestätigen" will der Firmensprecher die Meldung, man müsse sich "an weitaus höhere Vertreter der Firma wenden". Die pflegen wiederum eine andere Tradition - ausgedehnte Mittagspausen, die bei Hackett mehrere Arbeitstage einnehmen. Daher können sie keinesfalls ans Telefon kommen. tf