Vor zwei Wochen hat die ZEIT erneut zu Spenden für das SOS-Kinderdorf in Byumba/ Ruanda aufgerufen - und schon in den ersten vier Tagen gingen beim Hermann-Gmeiner-Fonds in München 58 604,50 Mark ein, davon zwei Einzelspenden über 20 000 und 15 000 Mark. Mit diesem Geld (und den Spenden, die immer weiter fließen) wird der Lebensunterhalt jener drei Kinderdorffamilien bestritten, deren Häuser die ZEIT-Leser mit ihren Spenden in den Jahren 1996 und 1997 finanzierten. Außerdem ist die Errichtung einer Berufsschule für das Kinderdorf geplant. Noch einmal bitten wir um Spenden: Jede Mark, die unter dem Kennwort DIE ZEIT auf dem Konto 69 12 000 des Gmeiner-Fonds bei der Deutschen Bank München (BLZ 700 700 10) eingeht, kommt ohne Abzug dem Kinderdorf zugute. Für Spenden von mehr als 100 Mark erhalten Sie automatisch eine Spendenquittung fürs Finanzamt. Mischa Haller übrigens, der Fotograf, der für die ZEIT schon zweimal in Ruanda war, hat sein Honorar für die beiden Bilder in der Ausgabe 50/00 ebenfalls gespendet.

Besseres Verständnis

Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, zu der auch die ZEIT gehört, und das ZDF beteiligen sich am Deutsch-Französischen Journalistenpreis. "Wir wollen vor allem solche journalistischen Leistungen fördern, die sich mit der gemeinsamen Zukunft beider Länder in einem sich öffnenden Europa befassen", erklärten Verleger Dieter von Holtzbrinck und ZDF-Intendant Dieter Stolte in Mainz. Der Preis, der seit 1983 vergeben wird, soll zu einem besseren wechselseitigen Verständnis des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens in Frankreich und Deutschland beitragen. Die Pariser ZEIT-Korrespondentin Jacqueline Hénard ist Mitglied der Jury. Zum Veranstalterkreis gehören unter anderem Radio France, France Télévision 2 und 3, Radio France International, der Saarländische Rundfunk und die Asko Europa Stiftung.