Dieser Beitrag war das Beste, was ich seit sehr langer Zeit in Sachen Kultur gelesen habe.

Prof. Peter Bendixen Hamburg

Das Achterbahn-Denken des Autors ist immer wieder ein Vergnügen. Mal zieht es einen in die Höhe, mal rauscht man in Gegenden niedrigen Niveaus

mal zieht es einen nach links, dann fühlt man sich stark nach rechts gerückt, mal sitzt man inmitten der kreischenden Masse, mal schaut man versonnen von fern ihrem Treiben zu.

Probleme habe ich nur mit seinem Begriff der Mehrheit, korrelierend dem Begriff der Minderheit. Seine Sympathien zwischen diesen beiden Gruppen sind nicht eindeutig geklärt. Hinsichtlich Mehr- und Minderheit sitzt Jens Jessen offenbar zwischen allen Stühlen und weiß nicht genau, wohin er sich setzen soll. Diese Unentschiedenheit begünstigt eine extreme Kurventechnik in seinen Analysen.

Michael Eiber, Sinzing b. Rgbg.