die depperte gewohnheit gern im bett zu schreiben rest aus der zeit wo mir kein eckerl eigen kein tisch kein kastl - gar kein ruheort jetzt ist die wohnung vollgestopft mit büchern und mit kleidern zum teil in säcken schachteln koffern so wiederhole ich die zeit der flucht die zeit der armut in der s nicht üblich war was wegzuschmeissen mit angst und krankheit falsch (meschugge) umzugehen hab ich noch immer nicht so ganz verlernt als würde einer jahrelang noch weitertrippeln nachdem die fesseln von den füssen längst ihm abgenommen Elfriede Gerstl, Alle Tage Gedichte Schaustücke, Hörstücke, Deuticke Verlag, Wien 174 S., 34,- DM