ZEIT-Forum zur Stammzellenforschung

Doch die Forschung ist heikel, steht vielleicht sogar im Widerspruch zu den internationalen Vereinbarungen über die Menschenrechte. Denn was da im Labor entsteht, wenn es auch nur aus wenigen Zellen besteht, ist ein Embryo, ein Mensch.

Die britische Entscheidung ist - aus britischer Sicht - nur konsequent. Seit 25 Jahren darf auf der Insel an Embryonen geforscht werden, die nicht älter als 14 Tage sind. Erst dann beginnt nach britischem Recht das Menschenleben. Wie reagieren deutsche Forscher und Politiker auf den britischen Vorstoß?

Es diskutieren:

Ulrike Riedel, zuständige Abteilungsleiterin beim Bundesgesundheitsministerium in Berlin Hubert Hüppe, CDU-Bundestagsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der Enquetekommission "Recht und Ethik der modernen Medizin" des Deutschen Bundestags Claus Bartram, Humangenetiker aus Heidelberg und Mitglied der zuständigen Senatskommission bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft Otmar Wiestler, Neurowissenschaftler aus Bonn