Der Fall macht klar, um was es immer wieder und grundsätzlich geht. Fast alle Konkurrenten möchten die Infrastruktur der Telekom zu möglichst attraktiven Preisen nutzen. Fallen die aber zu niedrig aus, wird der Ast abgesägt, auf dem alle sitzen.

Mit populären Parolen ist keines der Probleme zu lösen. Nationale Regulierung einerseits, internationaler Wettbewerbsdruck andererseits, angereichert mit kollektiver Hysterie an den Börsen, ergeben zurzeit eine explosive Mischung.

Genau die aber reizt die Zocker an der Börse. Ein Wechsel an der Telekom-Spitze würde deshalb nur jenen nützen, die auf rollende Köpfe wetten.