Dieser Ansicht ist auch Stephen Reitman, Analyst von Merrill Lynch. Im Jahr 2000 habe PSA im vierten Jahr in Folge mehr Fahrzeuge verkauft als erwartet.

Weil er den Trend auch in diesem Jahr anhalten sieht, rät Reitman seinen Kunden, ihre Position auszubauen. Er setzt das Kursziel bei 285 Euro.

Für die PSA-Aktie spricht, dass die Gruppe kaum vom US-amerikanischen Markt abhängig ist. Rund 80 Prozent der Wagen verkaufen die Franzosen in Europa.

Überraschend wenige davon entfallen auf Deutschland. Hier hat PSA nur einen Marktanteil von 4,5 Prozent, im Gegensatz zu 13,7 Prozent in ganz Europa. Das hält auch Folz selbst für enttäuschend. Um in Deutschland mehr Kunden zu gewinnen, setzt das Unternehmen verstärkt auf Umwelt- und Sicherheitstechnik.

In drei Jahren will man einen Marktanteil von über sechs Prozent erreicht haben. Zudem will die Gruppe ihre Position vor allem in Wachstumsmärkten wie dem Mercosur, China oder Indien ausbauen.

Als entscheidender Vorteil im globalen Wettbewerb hat sich überdies die Sperrminorität der Familie Peugeot erwiesen. Der Großaktionär hält 26 Prozent des Kapitals und 36 Prozent der Stimmrechte. Solange die Familie sich mit dem Unternehmen verbunden fühlt, ist es vor feindlichen Übernahmen geschützt.