Als 1991 Louis Begleys erster Roman Wartime Lies in Amerika erschien (bei uns drei Jahre später unter dem Titel Lügen in Zeiten des Krieges), waren viele erstaunt, wie ein erfolgreicher Anwalt Ende 50, dessen Muttersprache nicht Englisch war, ein erstes Buch schreiben konnte, das - obwohl es durch und durch europäisch ist - vielleicht einmal zu den kleinen Klassikern gehören wird, an denen die amerikanische Literatur so reich ist. Es ist ein Wunderbuch und ein Gang durch die Hölle. In knappen Sätzen erzählt Begley die Geschichte des jüdischen Jungen Maciek, dem es zusammen mit seiner Tante Tanja gelingt, der deutschen Vernichtungsmaschine in Polen zu entkommen. Durch List, durch Täuschung, durch Lüge.

Es gibt fürchterliche Augenblicke in diesem Buch und Dinge, die sich schon lange vorher ankündigen; auf einmal gibt es nicht mehr Juden und Katholiken, sondern Juden und Polen: "Wir hatten die Polen, die katholisch waren, sonst einfach nur Katholiken genannt, denn Polen waren wir schließlich auch, dachten wir." Als die Deutschen das Warschauer Ghetto in Brand schießen, stehen die Polen auf den Dächern ihrer Häuser und schauen zu. "Unser Feuerwerk" nennt das jemand und sagt, jetzt sorgten die Deutschen in diesen traurigen Zeiten endlich einmal für Unterhaltung. Die Leute schließen Wetten ab, wie lange es noch dauert, bis das Ghetto ein einziger Schutthaufen ist. Und der Junge Maciek und seine Tante sind mitten unter ihnen da auf dem Dach. So kann das auch aussehen, wenn jemand ausgelöscht wird.

Maciek, der zu den Toten da drüben in diesem Feuerwerk gehören könnte, überlebt, weil er die katholische Maske trägt. Am Ende fragt der Erzähler: "Und wo ist Maciek jetzt? Er wurde allmählich lästig und ist langsam gestorben. An seine Stelle ist nun ein Mann getreten, der einen der Namen trägt, die Maciek gebraucht hat. Ist noch etwas von Maciek in dem Mann? Nein, nichts: Maciek war ein Kind, und unser Mann hat eine Kindheit, die zu erinnern er nicht ertragen kann; er hat sich eine Kindheit erfinden müssen. Und das alte Lied lügt: Die Musik kann noch so lange und so fröhlich spielen, Maciek wird sich nicht wieder von seinem Bett erheben und tanzen."

Das ist seltsam prophetisch: Es gibt kaum Glück in Begleys späteren Büchern, keinen Tanz, nur die Rituale des guten Lebens und eine beherrschte, elegante Prosa. Begley, der 1933 in Polen geboren ist, ging nach dem Krieg nach Amerika; er hat Englisch und danach Recht studiert, und möglicherweise gab es damals eine Entscheidung gegen die Literatur und für die Laufbahn als Finanzanwalt. Er ist seit 1968 Sozius in einer renommierten New Yorker Kanzlei. In seinem zweiten Roman - Der Mann, der zu spät kam - heißt es einmal von der Hauptfigur Ben, er habe damals in den 50er Jahren nicht den Versuch gewagt, Schriftsteller zu werden. Das gilt vielleicht auch für Begley. Worüber hätte er denn schreiben sollen? Er war zu jung, als dass er über seine fürchterliche Kindheit hätte schreiben können, und man kann nicht Schriftsteller sein, wenn man die Erinnerung an die Kindheit nicht ertragen kann. Und die literarische Konkurrenz war groß, größer als irgendwo anders auf der Welt: Hemingway war da, Faulkner, Steinbeck ... alle deutlich sichtbar ... William Gaddis war da, aber unsichtbar, Henry Miller war unter dem Ladentisch und unter der Bettdecke da ... Dos Passos war da, Truman Capote nahm die schöne Sally Bowles aus Christopher Isherwoods Goodbye to Berlin und machte aus ihr die Holly Golightly in Breakfast at Tiffany's (und beide hatten für uns da unten in den dunklen Kinosälen die Gesichter von Audrey Hepburn und Liza Minelli) ... Carson McCullers war da, Salinger, Updike, Mailer, Gore Vidal, Saul Bellow, Malamud, Singer, Ralph Ellison, Kenneth Patchen - es war schon sehr viel sicherer, Anwalt zu werden, wenn man einen klaren Verstand hatte und gut schreiben konnte.

Ich weiß nicht, ob es so einfach ist, wie es aussieht, aber es sieht so aus: Begley musste sich eine Kindheit erfinden - das Märchen von den Lügen in den Zeiten des Kriegs -, damit er Schriftsteller werden konnte. Ich fand in den nächsten Büchern - Der Mann, der zu spät kam und Wie Max es sah - edle, kosmopolitische Beiträge zur Literaturmaschine, etwas für die Galerie der Rezensenten, die sich immer freuen, wenn sie eine Anspielung erkennen; man hört manchmal ein gedämpftes T.-S.-Eliot-Gemurmel über dicken Teppichen: In the room the women come and go/ Talking of Michelangelo ... aber der Stil war da: knapp, kühl und elegant, absolut unromantisch. Das trifft auch auf die Übersetzung von Christa Krüger zu (mit ein paar kleinen Ausnahmen; ich weiß nicht, warum sie "Metabolismus" und nicht "Stoffwechsel" schreibt, wo unsere Sprache gerade bei medizinischen Begriffen so klar und demokratisch ist. Und: " ... so daß ihr Torso zwischen seinen Beinen auf und ab glitt" klingt nach Marmor oder vielleicht doch nur nach Gips).

Begleys Stil nimmt das auf, was da ist, was man sehen und was man spüren kann. Er weiß, wo die Dinge und die Wörter hingehören. Lateinisch ist das (wenigstens in meinen Ohren). Römisch, und wenn das römische Imperium eine Republik des Rechts war, dann ist das amerikanische Imperium eine Republik der Rechtsanwälte, und es ist nur logisch, dass der Anwalt Begley einen Anwalt erfindet, den Anwalt Albert Schmidt, der weiß, wo die Dinge und die Wörter hingehören. Allerdings weiß er nicht mehr so genau, wo er selber hingehört (das Buch ist in der dritten Person geschrieben, aber ziemlich dicht an Schmidts Wahrnehmung): "Schmidts Frau war kaum sechs Monate tot, da eröffnete ihm sein einziges Kind Charlotte, sie werde heiraten." So begann der erste Band, About Schmidt (deutsch 1997 unter dem Titel Schmidt). Jetzt ist die Fortsetzung Schmidts Bewährung erschienen.

Der erfolgreiche Anwalt Schmidt, jetzt im Ruhestand und allmählich vereinsamend (seine Frau war fast die einzige Verbindung zur Außenwelt), ist fassungslos, dass seine Tochter ausgerechnet - Schmidt hat immer wieder antisemitische Anwandlungen - einen Juden heiratet. Das Werben um die Zuneigung und Nähe seiner Tochter ist eines der drei Dinge, die den Ruheständler Schmidt beherrschen. Die beiden anderen sind die Ordnung des Vermögens und Sex, die alte Suchmaschine. Es hat wahrscheinlich zu allen Zeiten einen Markt von jungen Frauen gegeben, auf dem ältere Männer sich bedienen können, und Schmidt holt sich die junge Bedienung Carrie, jünger als seine Tochter. Noch keine 25. Er kann sie nicht halten. Sein Leben ist zu langweilig, ereignislos, und da ist noch etwas: Er sieht einmal, von außen, wie er Carrie mit derselben "wortlosen, eisigen Höflichkeit behandelt hatte, die zu Marys Lebzeiten ein Teil seines Selbst gewesen war".

Der kluge Anwalt Begley weiß, dass die Muster, die sich in einem Leben gebildet haben, sich nie - fast nie - auflösen lassen. Schmidt, der Nähe sucht, hat keine Verwendung für diese Nähe. Als er seine Tochter mit Carrie vergleicht und sich wünscht, dass sie genauso kokett und verspielt mit ihm umginge ("nur ohne Sex"), ist gleich der nächste Gedanke: "Meistens erweckte sie allerdings in ihm den Eindruck, dass er ihr auf die Nerven fiel. Und ging es ihm mit ihr in Wahrheit nicht genauso?"

Es ist eine Kälte und Distanziertheit in diesem Albert Schmidt, eine Kälte, die auch in anderen Büchern Begleys spürbar ist und die man als Stil und Haltung bezeichnen könnte. Sie sind die Maske, die einen davor bewahrt, dass man wieder zum Opfer wird. Der Mann unter der Maske wird selten erschüttert. Deshalb kommt auch der Tod nicht vor, der eigene Tod. Höchstens in Form einer testamentarischen Verfügung.

Aber einmal, einmal tobt es in ihm. In einem Anfall der Art von sexueller Verzweiflung, die auch unter dem Namen Eifersucht bekannt ist, denkt er an Mord und Selbstmord. Er überlegt sich, mit welchem der zuerst genau aufgezählten Küchenmesser er zustechen soll: "Welches sollte er sich im Sprung schnappen und diesem Monster in den Bauch rammen, genau über dem tiefhängenden Gürtel? Reinstechen und umdrehen, und dann das Gesicht aufschlitzen. Den Boden mit Blut überströmen. Selbst von Blut triefen: Hemdsärmel, Socken, Schuhe. Dann die Polizei rufen. Möglichst noch bevor sie kam, die Sache zu Ende bringen. Das war zu schaffen, oben im Haus lagen ja noch die Tabletten. Blut über dies verfluchte Haus gießen, das Charlotte nicht haben will. Sie wird es verkaufen, wird das Geld nehmen, auch das andere Geld, das er besitzt - so viel mehr, als sie meint. Soll sie, wenn sie nur ihr Leben noch einmal neu anfängt.

Du gottverdammtes Monster!

Hier redete doch wohl ein anderer. Eine solche Stimme hatte Schmidt noch nie gehört. Das war nicht er, das mußte ein Alb sein oder der Vorbote eines Schlaganfalls."

Schmidt gewinnt wieder Distanz. Das ist ja seine Spezialität. Er ist auch in den persönlichsten Beziehungen ein Außenstehender, aber schließlich ist die Position des wohlsituierten Außenseiters, der nie wirklich dazugehört, ein Thema, das Begley nicht loszulassen scheint. Die Welt, die er in den Büchern nach den Lügen in Zeiten des Krieges beschreibt, ist die Welt der gebildeten Wohlhabenden, der ziemlich Reichen und der sehr Reichen. Es gibt wenig Bücher, in denen so deutlich wird, dass in der Form von Kapitalismus, in der wir gerade leben, Zuneigung in Geld ausgedrückt wird. Das ist gar nicht so ungeheuer schlecht und verwerflich, wie diejenigen, die nicht genug von dieser Art von Wertschätzung erfahren, sofort bestätigen werden.

Als Schmidts Tochter Charlotte Geld braucht, weil sie sich mit ihrem Kollegen Polk selbstständig machen will, schlägt Schmidt ein Darlehen vor. Sie möchte das Geld aber als Geschenk haben. Schmidt denkt laut nach: "Der Punkt ist der, daß die Schenkungssteuer noch nicht abgeschafft ist, sagte er. Wenn ich eine Schenkung mache, muß ich dem Bund und dem Staat New York über siebzig Prozent auf die Schenkung zahlen - zusätzlich zu dem, was du von mir haben möchtest. Auch das ist noch keine Katastrophe, obwohl doch eine Menge Geld zusammenkommt, wenn man Schenkung und Schenkungssteuer addiert; und das heißt, daß ich mich auf einmal von einer großen Summe trennen muß. Andererseits bist du mein einziges Kind, und kein Mensch würde sich daran stoßen, daß du erwartest, mich zu beerben. Aber erst wenn ich sterbe - und nicht jetzt gleich. Und wenn ich dann in die Grube fahre, wird die Erbschaftssteuer fällig. Deshalb würden manche Steuerberater sagen, es sei klug, Schenkungen zu machen und Schenkungssteuer zu zahlen, weil dann das Geld, das ich für die Steuer aufgebracht habe, nicht mehr in meinem Vermögen ist und nach meinem Tode nicht mehr versteuert werden muß."

Etwas später plädiert er wieder für das Darlehen. Das sei günstiger für den Fall, dass "der Betrieb, den du mit Mr. Polk gründest, ein Fehlschlag wird. Wenn das einträte und wenn ich dir ein Darlehen gegeben oder eine Einlage gezahlt hätte, dann hätte ich die Schenkungssteuer gespart und könnte den Verlust des Darlehens oder der Einlage abschreiben. So planen vernünftige Menschen ihre Finanzen."

Er ist, als er das sagt, von sich selber angeödet. Aber er kann nicht anders denken. Er ist fast ganz identisch mit der Maske des umsichtigen, marktbewussten Planers. Das gilt auch für den erotischen Markt: als sein "Freund" Mansour Carrie eine Million Dollar bietet, wenn sie mit ihm schläft, reagiert Schmidt auf seine Weise: "Carrie, ich gebe dir eine Million Dollar, wenn du diesen Mann nicht in deine Nähe läßt." Schmidt gewinnt die Versteigerung. Carrie wird schwanger (sie weiß nicht, ob von Schmidt oder von Mansours Leibwächter), und sie bekommt die Million.

Die Geschichte des Anwalts Schmidt ist manchmal ganz leicht, wie eine altmodische Gesellschaftskomödie. Am Ende von Schmidts Bewährung tut er wieder das, was er am besten kann: er arbeitet. Für eine philanthropische Stiftung, die Mansour ins Leben gerufen hat. Das ist eine hübsche Ironie: wenn es niemanden gibt, dem man nahe sein kann, dann ist die Philanthropie ein sicherer Hafen, von dem aus man wenigstens Blickkontakt zum Rest der Menschheit hat. Und Geld gibt es ja auch, sodass die Million für Carrie indirekt wahrscheinlich doch von Mansour kommen wird.

Louis Begley schreibt über das ereignisarme Leben des trockenen Albert Schmidt in einer trockenen und geschmeidigen Sprache, die eigentlich die Sprache des Anwalts Schmidt ist, weil Begley zwei bewährte Mittel benutzt, die er mit leichter Hand einsetzt - den inneren Monolog und das, was man als "erlebte Rede" bezeichnet, die nichts anderes ist als ein innerer Monolog in der dritten Person, nicht immer leicht zu handhaben, wie das Beispiel des ehemaligen Bundestagspräsidenten Jenninger zeigt, der 1988 zuerst über die eigene Zunge (oder waren es die Kiesel des Demosthenes?) gestolpert und dann von den Gerechten im Lande kräftig in den Rücktritt geschubst worden ist.

Begleys Bücher, immer ausgenommen Lügen in Zeiten des Krieges, erinnern an die Bücher eines anderen Anwalts und Schriftstellers: Louis Auchincloss, der die amerikanische Oberschicht - seine Schicht - so genau beschrieben hat wie kein anderer. Und der Anwalt Begley könnte sehr gut eine Figur bei Auchincloss sein, ein jüdischer Einwanderer, der in die Kreise der Hochfinanz vordringt. Ein Außenseiter, der auf einen herablassenden Antisemitismus stößt. Und die katholische Maske hätte dem kleinen Maciek nicht viel genützt, weil Katholiken auch nicht besonders beliebt waren.

Albert Schmidts milder Antisemitismus

Vielleicht ist der milde Antisemitismus Schmidts nichts anderes als Begleys vorläufig letzte Maske. Dass ihm ein jüdischer Schwiegersohn missfällt, ist nichts Besonderes, wenn man bedenkt, dass es eine ganze Menge Väter von Töchtern gibt, die überhaupt keinen Schwiegersohn akzeptieren und denen jedes Argument recht ist. Schmidts jüdischer Freund Gil Blackman ist auch nicht besonders entzückt, dass seine Tochter mit einem "griechisch-orthodoxen Popensohn" zusammenlebt. Schmidt definiert seine Haltung: "Blanker Unsinn, ihm Antisemitismus vorzuwerfen. Es gab Juden, die er gern hatte, und solche, die er nicht mochte, zum Beispiel einige besondere Angehörige der Rikerfamilie. Aber meistens nahm er sie nicht einmal wahr. Selbstverständlich wünschte er den Juden im allgemeinen und dem Staat Israel nur das Beste. In der gegenwärtigen Lage zog er den Hut vor Rabin, der bereit war, sich in physische Nähe zu Arafat zu begeben, einem unrasierten, wahrscheinlich übelriechenden Großmaul mit schlechten Zähnen. Araber mußten einzeln betrachtet werden, ganz wie Juden und alle anderen eigentlich auch. Das hieß nicht, dass man Gruppenmerkmale wie zum Beispiel die hassenswerte arabische - und jüdische - Rhetorik übersehen sollte. Immer mußten sie übertreiben; konnten ihren Redefluß einfach nicht eindämmen."

Begley hat in einem Interview gesagt, er habe es "amüsant" gefunden, über einen Antisemiten zu schreiben. Vielleicht war es auch mehr als amüsant, jemanden zu beschreiben, bei dem das alles innen bleibt, ungefährlich, komisch. Vielleicht sind die Bücher über Albert Schmidt auch eine Utopie: So hätte es sein können. Wenn es so gewesen wäre, dann wäre nichts passiert.

Warum trägt Begleys Held einen deutschen Namen? Warum hat er keinen angelsächsischen Namen? Ich glaube nicht, dass das ein Reflex ist - deutsch gleich antisemitisch und umgekehrt. Dafür ist Begley ein viel zu intelligenter Schriftsteller. Und er geht sehr dezent mit der Herkunft Schmidts um; abgesehen vom Namen gibt es - wenn ich nichts übersehen habe - nur einen Hinweis auf Schmidts deutsche Abstammung; er bezeichnet sich einmal als den "Hunnen Schmidtie".

Ich glaube, Begley wollte nur einmal ganz leise und beiläufig das benennen, was seine Kindheit vernichtet hat. Auschwitz und Treblinka kommen nur einmal als Namen vor, und einmal wird ein Pogrom in Osteuropa erwähnt. Das ist alles. Das genügt. Die Deutschen und die Polen. Zwischen denen man zerrieben wurde, wenn man jüdisch war: der Junge auf dem Dach, während das Ghetto in Brand geschossen wird und die Leute Wetten abschließen, wie lange es noch dauern wird. Der Junge, der nicht sein Leben verliert, aber sein Land, seinen Ort. Und jetzt - so viele Jahre später - eine nüchterne Utopie: das Beste, was wir bekommen können, ist wahrscheinlich jemand wie Schmidt.

Louis Begley:Schmidts Bewährung Roman; aus dem Amerikanischen von Christa Krüger; Suhrkamp Verlag, Frankfurt a. M. 2001; 313 S., 39,80 DM