Eines der Argumente: Bei zu starken Streichungen käme es zu Rückschritten in Richtung von Pädagogischen Hochschulen oder von Fachhochschulen, wie der Duisburger Pädagogik-Professor Werner Habel warnt: "Ich glaube, es hängt vom Verhandlungsgeschick der jeweiligen Standortleute ab, also der Wuppertaler, der Siegener, der Paderborner, der Duisburger, dass sie genau das versuchen zu verhindern, dass das im Grunde genommen dem Universitätsstatus, der ja erhalten bleibt und gegeben bleibt, unangemessen wäre."

Schon in den nächsten Wochen soll endgültig fest stehen, was wo zum kommenden Wintersemester nicht mehr angeboten wird. Das Ministerium von Gabi Behler will die schmerzhaften Schnitte wohl vor Semesterbeginn gemacht haben, denn danach dürfte einiges an Protesten zu erwarten sein.

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