Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat für die wichtigste Abteilung ihres Hauses einen Mann gewählt, der die mächtigsten Gesundheitsverbände von innen kennt: Edwin Smigielski, 50, war neun Jahre beim AOK-Bundesverband, dann Geschäftsführer der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und Geschäftsführer Politik beim Verband Forschender Arzneimittelhersteller. Als Pharmalobbyist forderte er, die Kostendämpfung nicht zu übertreiben und dem "Arzneimittelsektor als Wirtschaftsfaktor verstärkt Rechnung zu tragen".

Zuletzt leitete er eine gemeinnützige Stiftung, nun ist er zuständig für die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung.