Auf eine ausreichende Basisabsicherung sollte niemand verzichten. Neben der Krankenversicherung und der privaten Altersvorsorge gehören folgende Policen dazu:

Berufsunfähigkeitsversicherung: Diese Versicherung ist wichtiger, da die gesetzliche Rentenversicherung Invaliditätsrisiken immer weniger abdeckt. Die private Berufsunfähigkeitsversicherung ist sinnvoll, um Einkommenseinbußen im Fall von Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit zumindest zu mildern.

Autoversicherung: Eine Autohaftpflichtversicherung schreibt der Gesetzgeber vor. Eine Vollkaskoversicherung lohnt sich für ältere Autos häufig nicht mehr. Zu prüfen ist, ob die günstigere Teilkasko nicht ausreicht.

Haftpflichtversicherung: Diese Versicherung ist dringend zu empfehlen.

Schadenersatzansprüche, vor allem bei Personenschäden, können schnell in den finanziellen Ruin führen. Hundebesitzer brauchen auf jeden Fall eine spezielle Tierhalter-Haftpflichtversicherung.

Hausratversicherung: Wer den "Apfelsinenkisten-Status" hinter sich hat, sollte seinen Hausrat vor Schäden durch Einbruch, Diebstahl, Feuer und Wasser schützen.

Diese Versicherungen reichen im Prinzip aus. Vom Beruf, von persönlichen Lebensumständen und vom Geldbeutel hängt es ab, ob der Abschluss weiterer Versicherungen sinnvoll ist. Nicht notwendig sind etwa die Insassenunfallversicherung für Autofahrer und eine zusätzliche private Unfallversicherung. Letztere kann dann sinnvoll sein, wenn der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung nicht möglich ist.