Die Überschrift wäre gut gewählt, wenn sie den Nachsatz enthielte: "Jedoch ist er sehr ungleich verteilt."

Sie messen den Wohlstand einzig an den Einkommen beziehungsweise Nettoeinkommen

dies greift meines Erachtens zu kurz, es müsste auch das Vermögen einbezogen werden, weil es Wohlstand und Reichtum stärker charakterisiert als nur das Einkommen.

Die Feststellung, dass 10 Prozent der Bevölkerung in deutlicher Armut und weitere circa 23 Prozent an der Armutsgrenze leben, ist schlimm genug für ein sehr reiches Land

es ist zynisch, wenn hierzu von akzeptablen "stabilen Verhältnissen" gesprochen wird, während an anderer Stelle der Anstieg der Sozialhilfeempfänger um fast 50 Prozent in den letzten zehn Jahren erwähnt ist und die Arbeitslosigkeit bisher nicht durchgreifend reduziert werden konnte.

Besonders gravierend ist für mich, dass der Tenor des Berichts die Umverteilung von unten nach oben, beziehungsweise die Veränderung der Einkommensverteilung ignoriert, während eine Reihe Ihrer Veröffentlichungen in letzter Zeit das Gegenteil festgestellt hat.

Heinz Schulz, Meerbusch