Am Samstag treffe ich einen Freund, der in Hamburg einen Laden für Inneneinrichtungen hat. Meine neue Wohnung hat zwei Zimmer und 70 Quadratmeter, und er will sie für mich einrichten. Ich brauche Sofa, Sessel, Tisch, Bett, Kleinkram. Vor allem ein Bett, ich muss ja irgendwo schlafen. Ich habe mir von Herrn Bohlen nur ein paar Sachen mitgenommen, Sekretär, Lampen und zwei Teller von jeder Sorte. War kein Problem, bisher hat er jedenfalls noch nichts gesagt.

Am Sonntag besuche ich alte Freunde, mit denen ich früher viel zusammen war. Ich habe vor meiner Zeit mit Dieter Bohlen mit zwei Freundinnen in einer WG in Hamburg gewohnt. In den letzten Jahren hatten wir kaum Kontakt; ich war viel unterwegs. Durch Zufall habe ich kürzlich eine gemeinsame Freundin getroffen, und die hat mich auf die Geburtstagsfeier einer meiner damaligen Mitbewohnerinnen eingeladen.

Am Montag ziehe ich in meine neue Wohnung. Die Möbel sind zwischengelagert worden und werden von einer Umzugsfirma gebracht. Viel anzuschrauben gibt es nicht, ich erwarte keine Komplikationen. Auch nicht mit dem Aufhängen von Lampen; ich habe sowieso nur Stehlampen, die muss man nur einstecken. Die Bilder hänge ich mir selber auf, und dübeln kann ich auch; für den Rest gibt's ja wohl Freunde und Nachbarn.

Was ich am Dienstag mache, weiß ich noch nicht. Ich möchte mir demnächst einen neuen Sport suchen, eine Kampfsportart. Wenn ich Zeit habe, werde ich mich darum kümmern. Und noch etwas muss erledigt werden: Ich brauche ein Auto. Am Mittwoch könnte ich mit der Suche beginnen. Ich will einen Mercedes oder einen Jaguar, so viel steht fest. Da bleibe ich Dieters Marke treu.

Aufgezeichnet von Lina Kaulfeld