Schlagartig beginnt es zu regnen. Wir atmen Vorfreude. Dicke Tropfen trommeln auf das Autodach. "Kolumbus", sagt der Fahrer selbstvergessen, zeigt auf eine Statue und kurvt auf das Hafengelände, in Richtung Pier für Kreuzfahrtschiffe.

Wir betreten eine Halle. Ein dürrer Mann geht gebückt herum. Die Anhänger an unseren Koffern und Taschen weisen uns aus. Andere Reisende stehen und warten. Er nimmt unsere Sachen, legt sie auf einen Karren und geht voran. Zu unserem Schiff, der rechte Ausgang. Stewards in blauer Livree, mit weißen Handschuhen, aufgespannte Regenschirme schaukelnd, kommen uns lächelnd entgegen.

"How are you?"

"Fine", sagen wir.

Wir stapfen durch Pfützen. Das mittlere Schiff ist unseres. Die Seabourn Pride strahlt wie eine groß gezauberte Luxusyacht. Am Fuße der Gangway gibt es Champagner. Stewardessen balancieren Tabletts und ihr Lächeln.

"How are you?"

"Fine", sagen wir.